Archive for the ‘Philosophisches’ Category

Einer der schönsten Plätze in Schaffhausen: Das Kloster Allerheiligen. An heissen Tagen schön kühl, und ruhig um zu zeichnen, oder zu lesen, oder einfach nur zu sein. (Wenn nicht grade ein Gärtner mit der Heckenschere fuhrwerkt… 😉  )

Technik hier: Vorzeichnen mit Bleistift, Konturen mit Tintenroller (Uniball Micro), Schatten mit Aquarell (Payne’s Grey), Farben mit Prismalo Farbstiften und dann mit ein wenig Wasser vermalt.

Gestern haben wir uns an der Schifflände getroffen.

Die Herausforderung war, inmitten von Leuten zu zeichnen – die Ablenkung war einfach gross (sprich: ich habe mehr geschwatzt als gezeichnet … und völlig vergessen, Fotos zu machen).

Merke: Wo viele Leute sind, ist die Konzentration eher klein…

Mut zum Skizzenbuch

von Felix Scheinberger.

Ein wirklich tolles, sehr motivierendes und wunderschönes Buch. Lohnenswert für sich oder als Geschenk!

Immer wieder begegnen mir Leute, die sagen: „ich bin untalentiert“ – „ich kann nicht zeichnen“ – „ich bin nicht so kreativ“ – …….

Ehrlich gesagt, schockiert mich das. Was ist denn da bloss falschgelaufen? Kein Mensch sagt zu einem anderen: „…kannst du aber gut autofahren… ich habe halt nicht so das Talent dazu!“ oder „…Englischkurs? Ach nein. Weisst du, ich kann kein Englisch“

Jeder geht davon aus, dass Sprachen, Autofahren, Kochen etc….. eine Frage der Übung ist. Warum meint dann jeder, dass einem das Zeichnen und Malen einfach mal so im Vorbeigehen zufliegt? Es soll ja Leute geben, die in einem Monat eine Sprache perfekt beherrschen. Aber normalerweise übt man über Jahre. Dasselbe beim Zeichnen und Malen: Man übt das über Jahre, am besten täglich 🙂

Was sind denn dann die Voraussetzungen? Noch nicht mal Hände. Am Sketchcrawl letzten Samstag traf ich einen Tetraplegiker, der wunderbare Skizzen gemalt hat. Mit dem Mund. Eine Vorraussetzung gibt es: Die Freude am Tun. Spass zu haben, wenn ein Stift übers Papier fährt, Experimentierlust, Forschungsdrang, Neugier auf das, was entstehen kann, der Wille, hinzuschauen und sich auszudrücken.

Unsere freie Sketchgruppe trifft sich gelegentlich in Schaffhausen. Um dabei zu sein, trage dich für den Newsletter ein!

Gestern war das erste Treffen auf dem Herrenacker Schaffhausen. Wir widmeten uns den farbigen Stühlen des Restaurant Myrta.

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Ich dachte, es reicht noch für eine Zeichnung – vom Wolkenbruch überrascht. Ab unters Dach!

Und jetzt entweder warten oder eine neue Aussicht suchen.

Flucht unters Dach

Jetzt ergeben sich doch auch wieder neue Sichtweisen! Erkenntnis: man kann zwar bei jedem Wetter malen – aber Wasser auf der Zeichnung ist eher problematisch.

 

Anfangen ist schwer. Eigentlich wäre es das nicht, aber kaum hast du ein supertolles Skizzenbuch gekauft, schon denkst du: „… da muss jetzt aber auch was Supertolles rein…“. Das ist nicht so hilfreich!

Besser ist es, du fängst mal mit Kritzelpapier an. Ganz unverbindlich. Nebenher, so wie beim telefonieren. Egal, womit und worauf du malst und zeichnest: Fang an!

Diese Zeichnung ist beiläufig während der Arbeit entstanden

Nachdem ich jahrelang digital gearbeitet habe, bin ich kürzlich über die „Urban Sketching“-Philosophie gestolpert. Dann habe ich mir ein paar tolle Bücher angeschafft und einen erweiterten Aquarellkasten.

Jetzt bin ich davon so begeistert, dass ich das Urban Sketching gerne weitervermitteln möchte. Hier beginnt die Geschichte – eine Reise in die Welt, wie wir sie sehen!

Am Üben

4. Mai 2017

Übung macht den Meister. Nicht nur ein Sprichwort! Talent ist ein kleiner Teil, der Rest ist „Arbeit“. Die Spass macht (soll).

Ansicht Stadt Schaffhausen (vom Rosengarten gesehen)