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Abends unterwegs: Schifflände und Güterhof

Das war mal wieder typisch: Eh ich michs versah, steckte ich mitten in den Details – soll man doch nicht 😉

Ein guter Tipp für Anfänger (und Profis natürlich auch): vom Grossen zum Kleinen: erst die grossen Formen zeichnen. Dann Schritt für Schritt in die Details gehen. Aber eben: Plötzlich erwischt man sich, wie man an einem Fensterli herummalt, dabei ist das Haus noch nicht mal auf Papier.

Workshop #1: Toller Anfang!

Am Samstag startete der erste „Urban Sketching“-Workshop in Schaffhausen.
Mit fünf Teilnehmern waren wir eine angenehm übersichtliche Gruppe.

Das Wetter und unser Treffpunkt waren einfach perfekt! Und dazu topmotivierte Teilnehmer, was wünscht man sich mehr 🙂

Sonnig in Schaffhausen

Gestern war ein wunderschöner Tag – ideal zum spörtlen und zeichnen!
Also erst das eine, dann das andere; nach der Mountainbikerunde zum Hagenturm bin ich zum Zeichnen in die Schaffhauser Altstadt. Hier findet man immer ganz tolle Motive, so dass man sich fast nicht entscheiden kann. Ich suche mir dann jeweils eine Möglichkeit, wo ich am Schatten sitzen kann.

Diesmal also bei der Rathauslaube.

Thiergarten Schaffhausen

Ein toller Samstag-Nachmittag zum Zeichnen. Das „Restaurant Thiergarten“ bietet auch ein schönes Sujet.

Einige Dinge habe ich festgestellt, bzw. gelernt:

  • Ich bin sehr ungeduldig, vor allem was Fenster angeht – die sind einfach so kleinteilig-detailliert, dass ich fast vergitzle.
  • Dann die Maltechnik: Teile des Bildes auch einfach „leer“ zu lassen und nicht detailliert auszuarbeiten schafft eine schöne Tiefenwirkung.
  • Wann ist ein Bild fertig? Ich wollte unbedingt die schönen blauen Fensterläden zeigen. Irgendwie fand ich es ohne Farbe aber besser.
  • Der Flachpinsel von „Jaxhair“ ist für Aquarell ungeeignet. Der Farbauftrag wird unregelmässig und nicht schön. Der „Lascaux“ Pinsel ist viel besser.
  • Das Bild habe ich vorskizziert mit einem HB-Bleistift, dann mit einem „Graphik Line Maker 0.5mm grau“ ausgearbeitet. Das Grau wirkt schön, eine Variante wäre gewesen, die fokussierten Teile schwarz nachzuarbeiten.
  • Ich habe ziemlich lange gebraucht für das Bild (ca. 2 Stunden). Das Schnell-Skizzieren muss ich noch üben. Ausserdem ist es schwierig, vom Grossen ins Kleine zu gehen – ich erwische mich immer mal wieder bei unwichtigen Details 🙂

Hier noch einige Impressionen: