In der Mittagspause:

…oder zu Hause:

Offenbar auch beim Arzt im Wartezimmer.

…oder beim Warten auf jemanden:

Ein toller Samstag-Nachmittag zum Zeichnen. Das „Restaurant Thiergarten“ bietet auch ein schönes Sujet.

Einige Dinge habe ich festgestellt, bzw. gelernt:

Ich bin sehr ungeduldig, vor allem was Fenster angeht – die sind einfach so kleinteilig-detailliert, dass ich fast vergitzle. Dann die Maltechnik: Teile des Bildes auch einfach „leer“ zu lassen und nicht detailliert auszuarbeiten schafft eine schöne Tiefenwirkung. Wann ist ein Bild fertig? Ich wollte unbedingt die schönen blauen Fensterläden zeigen. Irgendwie fand ich es ohne Farbe aber besser. Der Flachpinsel von „Jaxhair“ ist für Aquarell ungeeignet. Der Farbauftrag wird unregelmässig und nicht schön. Der „Lascaux“ Pinsel ist viel besser. Das Bild habe ich vorskizziert mit einem HB-Bleistift, dann mit einem „Graphik Line Maker 0.5mm grau“ ausgearbeitet. Das Grau wirkt schön, eine Variante wäre gewesen, die fokussierten Teile schwarz nachzuarbeiten. Ich habe ziemlich lange gebraucht für das Bild (ca. 2 Stunden). Das Schnell-Skizzieren muss ich noch üben. Ausserdem ist es schwierig, vom Grossen ins Kleine zu gehen – ich erwische mich immer mal wieder bei unwichtigen Details 🙂

Hier noch einige Impressionen:

Ich mache ja gefühlt tausende Wettbewerbe mit, und jetzt habe ich endlich was gewonnen: Einen Rundflug mit der „Tante JU“, dem alten Wellblech-Propellerflieger, Baujahr 1939.

Inbegriffen war ein Apéro und ein dreigängiges Nachtessen. Dabei ergab sich für mich die Gelegenheit, die fotogenen bzw. „zeichnogenen“ Flugis zu skizzieren.

Hier also ein paar Impressionen des Abends.

Flugzeug im FLAB-Museum

Versuch, die sich bewegenden Menschen am Apéro einzufangen. Der Typ rechts ist eine ausgestellte Puppe 🙂

JU-52, IWC Schaffhausen

Mit diesem und zwei anderen gings zum Rundflug. In Formation!

Daily Sketch

10. Mai 2017

Ich versuche jetzt, täglich zu zeichnen. Gestern bin ich in den Mosergarten gesessen und habe die Zeit beim Zeichnen vergessen … Meine Familie war sauer, weil ich das Abendessen verpasst habe 😉

Kloster und Kirche Allerheiligen, gesehen vom Mosergarten aus.

Abends bei einem Bier. Entspanntes Zeichnen im Widder Winterthur.

Mini Beiz

Den Fineliner von „Graphik“ gibt es in schwarz, graphit und sepia. Hier der Test mit der Strichstärke 0.5mm. Für mich ist die Strichstärke fast zu dick. Die Tinte fliesst recht grosszügig, was den Strich noch etwas verbreitert und auf saugenden Papieren ein Problem sein kann.

Die Farbe gefällt mir gut, als Alternative oder Ergänzung zu schwarz; es lässt sich ein warmer Bildton erreichen.

Fineliner mit Aquarellfarbe ergänzt.

Es gibt jetzt einen neuen Menüpunkt „Newsletter“, so ist es viel einfacher, sich dafür anzumelden.

Ich werde 1-2 Newsletter pro Monat verschicken (sicher nicht mehr, schliesslich kann die Newsletterflut ganz mühsam werden. Eigene Erfahrung: je mehr Newsletter pro Anbieter, desto eher werf ich den wieder raus … ). Also werde ich ein aufbereitetes Kurs- und Angebotskonzentrat verschicken und hoffe, das geht dann in keinem Spamfilter unter!

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Anfangen ist schwer. Eigentlich wäre es das nicht, aber kaum hast du ein supertolles Skizzenbuch gekauft, schon denkst du: „… da muss jetzt aber auch was Supertolles rein…“. Das ist nicht so hilfreich!

Besser ist es, du fängst mal mit Kritzelpapier an. Ganz unverbindlich. Nebenher, so wie beim telefonieren. Egal, womit und worauf du malst und zeichnest: Fang an!

Diese Zeichnung ist beiläufig während der Arbeit entstanden

Nachdem ich jahrelang digital gearbeitet habe, bin ich kürzlich über die „Urban Sketching“-Philosophie gestolpert. Dann habe ich mir ein paar tolle Bücher angeschafft und einen erweiterten Aquarellkasten.

Jetzt bin ich davon so begeistert, dass ich das Urban Sketching gerne weitervermitteln möchte. Hier beginnt die Geschichte – eine Reise in die Welt, wie wir sie sehen!

Am Üben

4. Mai 2017

Übung macht den Meister. Nicht nur ein Sprichwort! Talent ist ein kleiner Teil, der Rest ist „Arbeit“. Die Spass macht (soll).

Ansicht Stadt Schaffhausen (vom Rosengarten gesehen)