Wir haben uns im Bahnhof Stadelhofen getroffen. Es war sehr spannend – ich wusste nicht, wer kommt, und gekannt habe ich die Leute auch nicht … 🙂

Adrian Rosu ist Architekt und hat uns sehr schön gezeigt, wie man exakt skizzieren kann. „Messen“ ist das Zauberwort! Zuerst wird gemessen, dann werden Hilfslinien gezeichnet. Dann kann man erst die groben Umrisse zeichnen, später noch die feineren Details. Er hat uns auch sehr schön gezeigt, wie man mit kräftigen Strichen Schatten hinzufügen kann, was einem Bild sofort viel mehr Tiefe gibt.

Die Bilder werden in maximal 15 Minuten gezeichnet (mit Stoppuhr!).

Danke Adrian, für den interessanten Workshop!

Am Bahnhof Stadelhofen, Zeichnung 3

Unsere „Ausbeute“

Am Bahnhof Stadelhofen, Zeichnung 2

Am Bahnhof Stadelhofen; Zeichnung 1

…und in echt

Kleiner Eindruck: https://www.facebook.com/575490621/videos/10155040790550622/

Seit sechs Jahren arbeite ich hier, an der Ruchstuckstrasse in Brüttisellen. Aber nur noch bis im Juli! Was nachher kommt… wer weiss?

Deshalb habe ich aus vorausschauend nostalgischen Gründen meinen Arbeitsplatz skizziert. Diesmal die Aussenansicht, das nächste Mal dann von innen!

Die Zeichnungen sind gemacht mit:

Fineliner sepia, graphit, 0.5mm Tintenroller „Uniball eye micro“ schwarz „Lyra“ löslicher Graphitstift Lukas Aquarellfarbe (mit ein bisschen Weiss von Bellcolor, Migros)

 

Aber nicht wie üblich fotografiert, sondern gemalt. Versuch es auch! Ich würde mich über entsprechende Beiträge sehr freuen: bitte senden an werkstatt@urban-sketching.ch (eingesandte Beiträge werden hier veröffentlicht)

Lachsbrötchen mit Tomaten-Mozzarella-Salat

Papier: Skizzenbuch Fineliner: Uniball Eye Micro (eigentlich ein Tintenroller) Farben: Belcolor Tuben-Wasserfarbe (Migros) Pinsel: No-Name Synthetic Nr.8

In der Mittagspause:

…oder zu Hause:

Offenbar auch beim Arzt im Wartezimmer.

…oder beim Warten auf jemanden:

Ein toller Samstag-Nachmittag zum Zeichnen. Das „Restaurant Thiergarten“ bietet auch ein schönes Sujet.

Einige Dinge habe ich festgestellt, bzw. gelernt:

Ich bin sehr ungeduldig, vor allem was Fenster angeht – die sind einfach so kleinteilig-detailliert, dass ich fast vergitzle. Dann die Maltechnik: Teile des Bildes auch einfach „leer“ zu lassen und nicht detailliert auszuarbeiten schafft eine schöne Tiefenwirkung. Wann ist ein Bild fertig? Ich wollte unbedingt die schönen blauen Fensterläden zeigen. Irgendwie fand ich es ohne Farbe aber besser. Der Flachpinsel von „Jaxhair“ ist für Aquarell ungeeignet. Der Farbauftrag wird unregelmässig und nicht schön. Der „Lascaux“ Pinsel ist viel besser. Das Bild habe ich vorskizziert mit einem HB-Bleistift, dann mit einem „Graphik Line Maker 0.5mm grau“ ausgearbeitet. Das Grau wirkt schön, eine Variante wäre gewesen, die fokussierten Teile schwarz nachzuarbeiten. Ich habe ziemlich lange gebraucht für das Bild (ca. 2 Stunden). Das Schnell-Skizzieren muss ich noch üben. Ausserdem ist es schwierig, vom Grossen ins Kleine zu gehen – ich erwische mich immer mal wieder bei unwichtigen Details 🙂

Hier noch einige Impressionen:

Ich mache ja gefühlt tausende Wettbewerbe mit, und jetzt habe ich endlich was gewonnen: Einen Rundflug mit der „Tante JU“, dem alten Wellblech-Propellerflieger, Baujahr 1939.

Inbegriffen war ein Apéro und ein dreigängiges Nachtessen. Dabei ergab sich für mich die Gelegenheit, die fotogenen bzw. „zeichnogenen“ Flugis zu skizzieren.

Hier also ein paar Impressionen des Abends.

Flugzeug im FLAB-Museum

Versuch, die sich bewegenden Menschen am Apéro einzufangen. Der Typ rechts ist eine ausgestellte Puppe 🙂

JU-52, IWC Schaffhausen

Mit diesem und zwei anderen gings zum Rundflug. In Formation!

Daily Sketch

10. Mai 2017

Ich versuche jetzt, täglich zu zeichnen. Gestern bin ich in den Mosergarten gesessen und habe die Zeit beim Zeichnen vergessen … Meine Familie war sauer, weil ich das Abendessen verpasst habe 😉

Kloster und Kirche Allerheiligen, gesehen vom Mosergarten aus.

Abends bei einem Bier. Entspanntes Zeichnen im Widder Winterthur.

Mini Beiz

Den Fineliner von „Graphik“ gibt es in schwarz, graphit und sepia. Hier der Test mit der Strichstärke 0.5mm. Für mich ist die Strichstärke fast zu dick. Die Tinte fliesst recht grosszügig, was den Strich noch etwas verbreitert und auf saugenden Papieren ein Problem sein kann.

Die Farbe gefällt mir gut, als Alternative oder Ergänzung zu schwarz; es lässt sich ein warmer Bildton erreichen.

Fineliner mit Aquarellfarbe ergänzt.

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