Ich dachte, es reicht noch für eine Zeichnung – vom Wolkenbruch überrascht. Ab unters Dach!

Und jetzt entweder warten oder eine neue Aussicht suchen.

Flucht unters Dach

Jetzt ergeben sich doch auch wieder neue Sichtweisen! Erkenntnis: man kann zwar bei jedem Wetter malen – aber Wasser auf der Zeichnung ist eher problematisch.

 

@Güho

31. Mai 2017

Relaxen in Schaffhausen

 

Feierabends… Heute mal auf echtem Aquarellpapier. Es lohnt sich schon, denn die Farbe wird viel gleichmässiger und leuchtet mehr.

 

Gestern war ein wunderschöner Tag – ideal zum spörtlen und zeichnen! Also erst das eine, dann das andere; nach der Mountainbikerunde zum Hagenturm bin ich zum Zeichnen in die Schaffhauser Altstadt. Hier findet man immer ganz tolle Motive, so dass man sich fast nicht entscheiden kann. Ich suche mir dann jeweils eine Möglichkeit, wo ich am Schatten sitzen kann.

Diesmal also bei der Rathauslaube.

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Zeichnen auf dem Herrenacker. Während ich so vertieft war, kam ein älterer Herr und schaute sich meine Zeichnungen an. Es war Erwin Gloor, der bekannte Schaffhauser Maler. Er hat mir ein Kompliment gemacht, was mich sehr gefreut hat!

Diese Zeichnung habe ich mit Uniball AIR gezeichnet. Dieser Tintenroller hat eine sehr satte schwarze Farbe und drückt nicht durch. Er liegt sehr angenehm in der Hand. Coloriert habe ich die Zeichnung mit „WhiteNights“ Aquarellfarbe. Bei diesen Farben mag ich sehr gerne das Schwarz, das eigentlich ein sehr dunkles Blau ist, das gibt schöne Schattierungen.

Heute habe ich mich dem Sujet gewidmet, das mir am nächsten liegt: Der Munot. Das ist nämlich die Aussicht vor unserem Haus. Ziemlich postkarten-tauglich (also die Aussicht). Immer wieder stoppen Autos und Cars hier, um einen Foto-Stopp zu machen.

Zeit also, den Munot in eine Zeichnung zu verarbeiten. Ich habe versucht, diesmal ziemlich exakt zu sein (Perspektive und Grössenverhältnisse), und klare, einfache Linien zu verwenden. Erst habe ich mit Bleistift vorgezeichnet, dann mit dem Sepia-Fineliner nachgezeichnet. Das schien mir stimmig, denn es war abend und ein weiches, goldenes Licht herrschte vor.

Ich konnte nicht alle Details ausarbeiten, da es langsam dunkel und kühl wurde…

Hier noch die Startphase:

Es gibt noch freie Workshop-Plätze.

Das dürft ihr auch gerne weitersagen….!

 

Wir haben uns im Bahnhof Stadelhofen getroffen. Es war sehr spannend – ich wusste nicht, wer kommt, und gekannt habe ich die Leute auch nicht … 🙂

Adrian Rosu ist Architekt und hat uns sehr schön gezeigt, wie man exakt skizzieren kann. „Messen“ ist das Zauberwort! Zuerst wird gemessen, dann werden Hilfslinien gezeichnet. Dann kann man erst die groben Umrisse zeichnen, später noch die feineren Details. Er hat uns auch sehr schön gezeigt, wie man mit kräftigen Strichen Schatten hinzufügen kann, was einem Bild sofort viel mehr Tiefe gibt.

Die Bilder werden in maximal 15 Minuten gezeichnet (mit Stoppuhr!).

Danke Adrian, für den interessanten Workshop!

Am Bahnhof Stadelhofen, Zeichnung 3

Unsere „Ausbeute“

Am Bahnhof Stadelhofen, Zeichnung 2

Am Bahnhof Stadelhofen; Zeichnung 1

…und in echt

Kleiner Eindruck: https://www.facebook.com/575490621/videos/10155040790550622/

Seit sechs Jahren arbeite ich hier, an der Ruchstuckstrasse in Brüttisellen. Aber nur noch bis im Juli! Was nachher kommt… wer weiss?

Deshalb habe ich aus vorausschauend nostalgischen Gründen meinen Arbeitsplatz skizziert. Diesmal die Aussenansicht, das nächste Mal dann von innen!

Die Zeichnungen sind gemacht mit:

Fineliner sepia, graphit, 0.5mm Tintenroller „Uniball eye micro“ schwarz „Lyra“ löslicher Graphitstift Lukas Aquarellfarbe (mit ein bisschen Weiss von Bellcolor, Migros)

 

Aber nicht wie üblich fotografiert, sondern gemalt. Versuch es auch! Ich würde mich über entsprechende Beiträge sehr freuen: bitte senden an werkstatt@urban-sketching.ch (eingesandte Beiträge werden hier veröffentlicht)

Lachsbrötchen mit Tomaten-Mozzarella-Salat

Papier: Skizzenbuch Fineliner: Uniball Eye Micro (eigentlich ein Tintenroller) Farben: Belcolor Tuben-Wasserfarbe (Migros) Pinsel: No-Name Synthetic Nr.8