Manchmal stolpert man über alte Dinge, wie zum Beispiel Frühwerke.

Damals war ich sicher ein Vorreiter der „Urban-Sketching“-Bewegung. Bloss gabs da noch kein Internet – also keine Chance auf Vernetzung. Das alles ist rund 24 Jahre her, also eine ganze Generation. Ist mir nicht aufgefallen, dass ich schon so alt bin… 😛

Technik: vorgezeichnet mit Bleistift, ausgeführt mit wasserlöslicher Tusche (Feder). Danach mit Wasser vermalt.

Gemeindehaus Neunkirch, 1993

Urban Sketchers organisieren sich in verschiedenen (Online)Communities.

Hier die Website der Schweizer:

http://switzerland.urbansketchers.org/

Heute möchte ich Euch die Bücher von Felix Scheinberger ans Herz legen.

www.felixscheinberger.de

Er ist ein wirklich toller Illustrator, und ich liebe seine Bilder. Er hat ein wunderbares Buch geschrieben „Mut zum Skizzenbuch“, das ich sehr empfehlen kann. Er macht auch sehr interessante Projekte: Beispielsweise ist das Titelbild des Buches „Wasserfarbe für Illustratoren“ mit echter Wasserfarbe coloriert – Jedes Buch ist also quasi ein Einzelstück. Einmal hat er die Titelseiten des Grafikmagazins „novum“ von Hand coloriert (etliche Tausend Stück!), eine sehr spannende Sache.

Felix Scheinberger: „Mut zum Skizzenbuch“

 

Ich dachte, es reicht noch für eine Zeichnung – vom Wolkenbruch überrascht. Ab unters Dach!

Und jetzt entweder warten oder eine neue Aussicht suchen.

Flucht unters Dach

Jetzt ergeben sich doch auch wieder neue Sichtweisen! Erkenntnis: man kann zwar bei jedem Wetter malen – aber Wasser auf der Zeichnung ist eher problematisch.

 

@Güho

31. Mai 2017

Relaxen in Schaffhausen

 

Feierabends… Heute mal auf echtem Aquarellpapier. Es lohnt sich schon, denn die Farbe wird viel gleichmässiger und leuchtet mehr.

 

Gestern war ein wunderschöner Tag – ideal zum spörtlen und zeichnen! Also erst das eine, dann das andere; nach der Mountainbikerunde zum Hagenturm bin ich zum Zeichnen in die Schaffhauser Altstadt. Hier findet man immer ganz tolle Motive, so dass man sich fast nicht entscheiden kann. Ich suche mir dann jeweils eine Möglichkeit, wo ich am Schatten sitzen kann.

Diesmal also bei der Rathauslaube.

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Zeichnen auf dem Herrenacker. Während ich so vertieft war, kam ein älterer Herr und schaute sich meine Zeichnungen an. Es war Erwin Gloor, der bekannte Schaffhauser Maler. Er hat mir ein Kompliment gemacht, was mich sehr gefreut hat!

Diese Zeichnung habe ich mit Uniball AIR gezeichnet. Dieser Tintenroller hat eine sehr satte schwarze Farbe und drückt nicht durch. Er liegt sehr angenehm in der Hand. Coloriert habe ich die Zeichnung mit „WhiteNights“ Aquarellfarbe. Bei diesen Farben mag ich sehr gerne das Schwarz, das eigentlich ein sehr dunkles Blau ist, das gibt schöne Schattierungen.

Heute habe ich mich dem Sujet gewidmet, das mir am nächsten liegt: Der Munot. Das ist nämlich die Aussicht vor unserem Haus. Ziemlich postkarten-tauglich (also die Aussicht). Immer wieder stoppen Autos und Cars hier, um einen Foto-Stopp zu machen.

Zeit also, den Munot in eine Zeichnung zu verarbeiten. Ich habe versucht, diesmal ziemlich exakt zu sein (Perspektive und Grössenverhältnisse), und klare, einfache Linien zu verwenden. Erst habe ich mit Bleistift vorgezeichnet, dann mit dem Sepia-Fineliner nachgezeichnet. Das schien mir stimmig, denn es war abend und ein weiches, goldenes Licht herrschte vor.

Ich konnte nicht alle Details ausarbeiten, da es langsam dunkel und kühl wurde…

Hier noch die Startphase:

Es gibt noch freie Workshop-Plätze.

Das dürft ihr auch gerne weitersagen….!