Ein Reise-Skizzenbuch

Es ist das erste Mal, wo ich „seriös“ ein Reise-Skizzenbuch führe. Blöd, warum bin ich nicht eher auf die Idee gekommen….

Ich habe mir ein kleines Notizbuch gekauft, das mit einem Gummi zusammengehalten wird. Das ist wirklich sehr praktisch. Das Papier ist gelblich (ohne Häuschen oder Linien) und leider nicht ganz optimal für die Aquarellfarben. Die Farben wirken darauf eher blass, und das Papier saugt zu stark.
Ausserdem musste ich feststellen, dass die Fineliner und Stifte teilweise durchdrücken; also musste ich jeweils eine Seite freilassen, um keine Zeichnungen zu ruinieren.

Die Knackpunkte beim Skizzieren sind immer ein wenig ähnlich: Das Wetter (windig, Sonne blendet, heiss, Regen hatten wir zum Glück keinen), manchmal Zeitdruck (gehn wir endlich weiter, Mami?) oder Leute, die komisch von hinten über die Schulter gucken.

Hier ist das Resultat meiner dreiwöchigen Rundreise durch Portugal (Porto – Lissabon – Sintra – Lagos – Sétubal):

Zuviel des Guten

Porto und Lissabon sind wunderschöne Orte, an denen sich das Sketching wirklich lohnt!
Es gibt so viele Motive, dass ich direkt überfordert bin.

Trotzdem hier ein paar Impressionen.

Lissabon

Sommerzeit in Schaffhausen

Einer der schönsten Plätze in Schaffhausen: Das Kloster Allerheiligen. An heissen Tagen schön kühl, und ruhig um zu zeichnen, oder zu lesen, oder einfach nur zu sein.
(Wenn nicht grade ein Gärtner mit der Heckenschere fuhrwerkt… 😉  )

Technik hier:
Vorzeichnen mit Bleistift, Konturen mit Tintenroller (Uniball Micro), Schatten mit Aquarell (Payne’s Grey), Farben mit Prismalo Farbstiften und dann mit ein wenig Wasser vermalt.

Saure-Gurken-Zeit?

Die heutige Sketchgruppe fiel wohl der Ferienzeit zum Opfer. Trotz einiger Interessenten war ich schliesslich allein am skizzieren. Immerhin ist das förderlicher für die Konzentration 😉.

  1. Der Bahnhof von Schaffhausen ist ein lohnenswertes Zeichenmotiv. Man könnte Stunden verbringen.

Continue reading „Saure-Gurken-Zeit?“

Voll motiviert: Workshop #4

Und das war Workshop #4: Von geplanten fünf Teilnehmern sind noch zwei übrig geblieben, also war es ein sehr persönlicher Kurs, was ich aber auch immer sehr gut finde.

Geholfen hat das schöne und warme Wetter – der Wind hätte nicht unbedingt sein müssen. Wir wissen jetzt, warum man Klammern am Brettli hat…. 😉

Voll motiviert! Danke fürs Mitmachen!

Posted by Urban Sketching on Samstag, 8. Juli 2017

Kim und Diana, danke fürs motivierte Mitmachen! Ihr habt das toll gemeistert!

Die Grenzen des Skizzenbuchpapiers

Bunt ist meine Farbe.

Bei Wasserfarbe im Skizzenbuch hat das aber bald mal eine Grenze: das Papier wellt sich einfach zu stark. Das nächste Mal doch lieber Aquarellkarton.

Die Farben kommen hier elektronisch nicht so toll rüber. Original sehen sie besser aus.

Abendlicht ist besonders schön

Nach einem stressigen Tag ist es wirklich wunderbar, sich hinzusetzen (und sei es nur grade hinterm Haus) und Farbe aufs Papier zu bringen.

Ich habe kürzlich die Bilder von Franz Habermacher angesehen, die mir ausserordentlich gut gefallen. Sie haben einen tollen Kontrast von Warm-Kalt (-Farben), von Hell-Dunkel und von Abstrakt-Konkret.

Ich habe versucht, mich davon inspirieren zu lassen, es ist mir aber noch nicht ganz einwandfrei gelungen. Die Kontraste sind noch viel zu wenig ausgeprägt.