… oder doch von Feuerthalen.

Ich hab mich neben die Strasse gesetzt und dieses tolle, halbverfallene Haus gemalt. Wie lange es wohl noch dort steht?

Heute habe ich mit wasserlöslichem Grafitstift gemalt, das ist auch ganz spannend. Gesamter Zeitbedarf nur etwa 20 Minuten. Es geht doch immer schneller….

Schritt 1: Skizze mit wasserlöslichem Grafitstift

Schritt 2: mit Wasser vermalt

Schritt 3: Leicht mit einem Gelbton coloriert

Nicht zu heiss und sehr entspannt: Workshop #3 war wieder ein schöner Erfolg. Jeder hat etwas mitnehmen können!

Hier ein paar Beispiele von Teilnehmerzeichnungen: Jede für sich hat bereits einen eigenen Stil. Woran jeder noch arbeiten muss: das Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten! Das kommt von selbst mit jeder weiteren Zeichnung.

Worauf zeichnest du? Normales, weisses Zeichenpapier? Wie langweilig 🙂

Es gibt unendlich viele Zeichenuntergründe – jeder hat seine Vor- und Nachteile, und jeder ist für sich interessant.

Wichtige Gedanken dazu:

soll das Gemalte lange haltbar sein? Dann unbedingt säurefreies Papier benutzen willst du das Gemalte mitnehmen? Dann ist Graffiti auf Mauern nicht unbedingt deins… willst du mit Aquarell colorieren? Dann sollte das Papier eher hell sein.

… du solltest dir also das Ziel schon mal überlegen. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Bei diesem Bild habe ich mit Fineliner gearbeitet und danach die ganz hellen Stellen mit einem weissen Gel-Stift herausgehoben.

Braunes Packpapier (als Malblock von Gerstäcker)

 

Kürzlich habe ich dieses tolle Bild bei den urban sketchers gesehen:

Da ist mir etwas aufgefallen: im Himmel und Wasser sind Cyan und Magenta als Farben vertreten (bzw. Mischfarben davon). Diese zwei Farben werden vor allem in der Drucktechnik gebraucht, da man damit fast sämtliche farbigen Druckerzeugnisse druckt.

In meinem Aquarellkasten (bzw. meinen Kästen, ich habe einige) sind sie jedoch nicht vertreten! Das ist schade, denn man kann tolle Töne damit mischen. Dafür hat es diverse Arten von Brauntönen, die ich nie brauche. Vor allem die klassischen 24-er Kästen (24 Näpfchen Farbe) enthalten viele braune Töne und zuwenig Blau- und Rotvarianten. Ein schönes Türkis oder Violett-pink, wie es oft bei Sonnenuntergängen vorkommt, kann man somit fast nicht erzeugen.

Ich gehe jetzt hin und bestelle mir diese Farbtöne bei Gerstäcker oder Bösner:

www.gerstaecker.ch www.boesner.ch

 

Mut zum Skizzenbuch

von Felix Scheinberger.

Ein wirklich tolles, sehr motivierendes und wunderschönes Buch. Lohnenswert für sich oder als Geschenk!

Immer wieder begegnen mir Leute, die sagen: „ich bin untalentiert“ – „ich kann nicht zeichnen“ – „ich bin nicht so kreativ“ – …….

Ehrlich gesagt, schockiert mich das. Was ist denn da bloss falschgelaufen? Kein Mensch sagt zu einem anderen: „…kannst du aber gut autofahren… ich habe halt nicht so das Talent dazu!“ oder „…Englischkurs? Ach nein. Weisst du, ich kann kein Englisch“

Jeder geht davon aus, dass Sprachen, Autofahren, Kochen etc….. eine Frage der Übung ist. Warum meint dann jeder, dass einem das Zeichnen und Malen einfach mal so im Vorbeigehen zufliegt? Es soll ja Leute geben, die in einem Monat eine Sprache perfekt beherrschen. Aber normalerweise übt man über Jahre. Dasselbe beim Zeichnen und Malen: Man übt das über Jahre, am besten täglich 🙂

Was sind denn dann die Voraussetzungen? Noch nicht mal Hände. Am Sketchcrawl letzten Samstag traf ich einen Tetraplegiker, der wunderbare Skizzen gemalt hat. Mit dem Mund. Eine Vorraussetzung gibt es: Die Freude am Tun. Spass zu haben, wenn ein Stift übers Papier fährt, Experimentierlust, Forschungsdrang, Neugier auf das, was entstehen kann, der Wille, hinzuschauen und sich auszudrücken.

Unsere freie Sketchgruppe trifft sich gelegentlich in Schaffhausen. Um dabei zu sein, trage dich für den Newsletter ein!

Gestern war das erste Treffen auf dem Herrenacker Schaffhausen. Wir widmeten uns den farbigen Stühlen des Restaurant Myrta.

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Das war mal wieder typisch: Eh ich michs versah, steckte ich mitten in den Details – soll man doch nicht 😉

Ein guter Tipp für Anfänger (und Profis natürlich auch): vom Grossen zum Kleinen: erst die grossen Formen zeichnen. Dann Schritt für Schritt in die Details gehen. Aber eben: Plötzlich erwischt man sich, wie man an einem Fensterli herummalt, dabei ist das Haus noch nicht mal auf Papier.

Am Samstag startete der erste „Urban Sketching“-Workshop in Schaffhausen. Mit fünf Teilnehmern waren wir eine angenehm übersichtliche Gruppe.

Das Wetter und unser Treffpunkt waren einfach perfekt! Und dazu topmotivierte Teilnehmer, was wünscht man sich mehr 🙂

#gallery-2 { margin: auto; } #gallery-2 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 33%; } #gallery-2 img { border: 2px solid #cfcfcf; } #gallery-2 .gallery-caption { margin-left: 0; } /* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */ Material Verschiedene Techniken ausprobieren Wunderschöner Ort zum Malen in der Schaffhauser Altstadt Üben… … und üben … …. und üben! Nach drei Stunden intensivem Malen und Zeichnen Tolle Werke sind entstanden Die Kursteilnehmer

Beim Zeichnen im Schatten merkt man die Temperatur sehr schnell! Bzw. die fehlende Temperatur…

Mein Rat: immer ein extra Jäggli mitnehmen. Ausser bei 30°C im Schatten, da eher ein Extra-Wasser mitnehmen. Nicht dass du das Malwasser wegtrinkst. 🙂

Technik heute: Aquarell, relativ kräftige Farben; danach mit Fineliner gezeichnet und mit blauem Farbstift Schatten verstärkt.

Mosergarten Schaffhausen